den Augenblick erkennen, den Moment erleben

18. April 2015

gereist: Hamburg


Letzte Woche waren wir für ein paar Tage in Hamburg. Ich bin wieder ganz begeistert von dieser Stadt und möchte euch meine liebsten Orte des vergangenen Urlaubs zeigen.

Wir hatten ein buntes "Programm" mit Touri-Zielen, Aktivitäten für Kinder und Einfach-nur-treiben-lassen. Freunde haben wir auch wieder getroffen und waren sogar ein wenig bummeln. Und wir hatten echtes Urlaubsfeeling. Das alles mit dem schönsten Frühlingswetter.



Landungsbrücken
Touri-Ziel! Und trotzdem schön. Auf einer Brücke sitzen und die vorbeiziehenden Schiffe beobachten. Möwen zuschauen. Vielleicht selbst eine Rundfahrt machen. Auf die gigantischen Schiffe bei Blohm+Voss gegenüber gucken und staunen. Die U-Bahnhaltestelle Landungsbrücken, die überirdische Bahn, die unterschiedlichsten Häuser. Ein Spaziergang entlang der Brücken, bis zur Speicherstadt. Ein Feuerwehrschiff. Auf den Treppen beim Baumwall sitzen und auf die Elbe blicken. Kaffee trinken in der Speicherstadt Kaffeerösterei. Sich die noch unfertige Elbphilharmonie ansehen. Und die Architektur in der Hafen-City. Schiffe beim Schippern durch den Kanal beobachten. Von dort aus hoch (bzw. vorher von dort aus runter) zum Michel (Kirche St. Michaelis) laufen, im Park Pause machen und den Ausblick genießen. Im Café Johanna einen Kaffee trinken. Ziemlich hipster. Nett und lecker. In dieser Straße (Venusberg) sind die 50er Jahre Häuserfronten auffällig. Viele Büros, in die man hineinschauen kann.



Planten un Blomen
Der große Stadtpark bietet einige "Attraktivitäten", z. B. einen Apothekergarten, Rosengarten usw. Es gibt unheimlich viele Pflanzen, ist aber streng angelegt und hat mich nicht ganz so begeistert. Die vielen Teiche und Wiesenflächen bieten aber viel Platz zum Picknicken und Gänse beobachten.


Karo-Viertel - Schanzenviertel
Vom Park hat man aber einen guten Zugang zum Karo-Viertel und zur Schanze. Schaut euch die Marktstraße an und den Platz zwischen Marktstraße und Ölstraße. Hier ist viel los, es gibt viele Kneipen und viiiiiiele junge Menschen. In dem Viertel gibt es viel Graffiti und Streetart, alles ein wenig heruntergekommen und teilweise alternativ. Von hier durch die Straßen laufen und zur Schanze kommen. Auch hier, vor allem in der Schanzenstraße und Schulterblatt viele Bars und Cafés. Herr Max ist besonders zu empfehlen. So leckere Kuchen und ein guter Cappuccino. Die Einrichtung ist wunderbar und einzigartig.


Eimsbüttel
In diesem Viertel hatten wir unsere Wohnung. Hier ist alles ein wenig "gepflegter" und ruhiger. Vor allem für Familien großartig. Es gibt viele kleine Boutiquen, von denen ich mir aber kaum eine angesehen habe. Aber Sprösslinge Design (Kinder) und Lys Vintage (Interieur) kann ich empfehlen. Der Eppendorfer Weg ist eine sehr, sehr lange Straße, die ich fast vollständig abgelaufen bin. Hier finden sich viele Geschäfte und kleine Boutiquen. Ist nett, wenn man Zeit hat, ich werde diese Straße aber nicht noch einmal entlanglaufen. Wir haben aber viele Kaffees getrunken. In der Speisekammer kann man gut frühstücken. Im Vesper scheint mittags die Sonne auf dem Vorplatz.


Isarmarkt
Von Eimsbüttel aus kommend den Isebekkanal entlang laufen und auf dem Markt unter der Hoheluftbrücke frisches Gemüse, Antipasti und Krimskrams kaufen. Einen Kaffee holen, an einem Bistrotisch stehen und die Leute beobachten. Immer dienstags und freitags bis 14 Uhr.


"Innenstadt"
Am Jungfernstieg aussteigen, auf die Treppen setzen und die Binnenlaster und die Fontäne in der Sonne genießen. Ganz klassisch in der Mönckebergstraße shoppen oder doch lieber am prächtigen Rathaus vorbei im "Bleichenviertel" und Gänsemarkt bummeln. Günstiges Essen bei CampusSuite in der Nähe vom Hauptbahnhof. Ein Abstecher zur Kunsthalle sollte drin sein.


Falkensteiner Ufer
Richtiges Urlaubsfeeling! Hundeauslaufstrände, feinster Sand, Salzgeruch, ein Leuchtturm, Schiffe.
Wir stellten das Auto beim Parkplatz Falkensteiner Ufer ab und liefen ca. 800 m eine steile, geteerte Straße hinunter. Dann kommt man ans Ufer und läuft an der Promenade so lange, bis man ein schönes Plätzchen findet. Ich empfehle ein Picknick am Strand. Toll ist auch der Campingplatz Elbecamp, bei dem es nicht nur einen sehr großen Spielplatz gibt, sondern auch Mittagessen, Eis und Kaffee.

Photo Booth
Wir sind zufällig auf zwei Photomatons gestoßen: auf der Reeperbahn in der Nähe des Panoptikums und in der Straße Schulterblatt an der Kreuzung Altonaerstraße. Diese Fotobox ist aus den 60ern.

Familien
Dazu folgt bald ein Bericht auf une vie magnifique!

Was sind eure liebsten Orte in Hamburg?!
Und nun ein paar Eindrücke aus Hamburg.

Franzbrötchen











Café Johanna

CampusSuite





Herr Max


Speisekammer





4. April 2015

wir fahren nach...


Vor ein paar Tagen haderte ich noch mit der Entscheidung, ob wir unsere Urlaubstage eher in Paris oder in Hamburg verbringen sollten. Die Entscheidung ist mittlerweile getroffen, ein Appartement gebucht und die Zeiten festgelegt: Nächste Woche geht es für ein paar Tage nach Hamburg!

Ich freue mich sehr auf die intensive Familienzeit und habe mich natürlich schon stark in "das Thema" eingelesen. Vor vielen Jahren war ich bereits zwei Mal in Hamburg und kann mich also in der Stadt orientieren. Aber jetzt würde ich gerne von euch wissen: was sind eure absoluten Lieblingsplätze? In welchen Cafés passen Kinderwägen rein? Wo sind die besten Spielplätze?

Her mit den Tipps! :)

Bis dahin wünsche ich euch schöne Ostertage und eine wunderbare Familienzeit!

1. April 2015

gelebt


Dieser Monat war ein besonderer Monat für mich. Nach Abgabe der beiden Hausarbeiten hatte ich endlich einmal Freizeit. Es gab zahlreiche Veranstaltungen, an denen ich alleine teilnahm, ich war zum ersten Mal länger als eine Nacht von meinen beiden Männern getrennt und wir haben natürlich auch ganz viel gemeinsam erlebt. Aber nun der Reihe nach.

gelebt: YEAH! Endlich die beiden Hausarbeiten abgegeben. Das Studium mit Kind ist machbar, aber in den letzten Wochen des Semesters war es dennoch sehr anstrengend. Anton wurde wieder krank, musste sogar zu Hause bleiben und mir blieb nicht viel Zeit, um die Hausarbeiten abzuschließen. Umso mehr feierte ich die vorlesungsfreie Zeit. Ich verbrachte eine Woche ganz ohne Mann und Kind (!) in Karlsruhe. Dort veranstaltete das Badische Landesmuseum eine Einführungswoche zum Berufsfeld Museumsarbeit, was mich natürlich extrem interessiert. Es gab in dieser Woche sehr viele Führungen, Workshops, Vorträge und Gespräche und das bestätigte nur meinen Berufswunsch. (Wenn sich jemand für die Inhalte der Woche und/oder die Ergebnisse interessiert, meldet euch einfach. Das Thema ist suuuuperspannend!) Aber in dieser Woche gab es noch zwei, nein sogar drei weitere Highlights. 1. Ich habe meine Freundin N. und ihre kleine Familie endlich wieder gesehen. Und wir hatten eine wunderbare Zeit zusammen. 2. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben auf ein "fremdes" Kind aufgepasst und zum ersten Mal in meinem Leben eine Katze gefüttert. (Ich und Tiere) 3. Mein Freund war beruflich auch über Nacht in Karlsruhe und wir hatten am Abend also ein Date. Beim Kunsthistorikertag 2015 in Mainz konnte ich leider nur am letzten Tag teilnehmen. Ich hörte spannende Vorträge und ließ bei einem Anton sogar bei zwei fremden Betreuungsdamen, die die Uni stellte (wieder ein erstes Mal). Nach einem Friseurtermin kam ich mit schief geschnittenen Haaren wieder nach Hause. Anton und ich hatten einen Job und durften für ein Kundenmagazin vor der Kamera stehen. Das hat Spaß gemacht. Und was wahrscheinlich noch schöner war, war die Tatsache, dass meine Freundin A. die ganze Zeit dabei war, das Shooting koordinierte und danach noch mit uns den Abend verbrachte. Anton und ich fuhren für einen Tag zu L. und waren über Nacht nicht zu Hause (wieder ein erstes Mal, wenn man von den vielen Übernachtungen bei Oma und Opa absieht). Stuttgart war großartig, L. auch. Und der Zoo mit den Tieren auch. Ich habe an einem Wochenende mit dem Frühjahrsputz begonnen. Nach den vergangenen Wochen war mir nach Tiefenreinigung. Nun wird an jedem Wochenende ein Zimmer gründlich geputzt. Nur langsam.
Das Wichtigste hätte ich beinahe vergessen: ANTON LÄUFT.

getrunken: guten Kaffee! Wir haben endlich einen leckeren Kaffee gefunden und nun muss ich aufpassen, dass ich nicht zu viel Kaffee zu Hause trinke.
gegessen bzw. gekocht und gebacken: Ein Punkt meiner Bucketlist für die Semesterferien war, selbst Brot zu backen. Nach diesem wunderbaren Rezept von titatoni gelang mir das Kräuterbrot wirklich sehr gut. Mein erstes selbstgebackenes Brot. Mit Butter schmeckt es köstlich. Ich machte die extrem mächtigen und leckeren Erdnussbutter Cups mit Karamell von Fräulein Klein. Wir aßen eine richtig leckere Pizza von einer Ettlinger Pizzeria und eine sehr gute Spaghetti Carbonara von N.
ausgegangen: Seit Ewigkeiten war ich wieder einmal in der Annabatterie. Ich mag das vegane Frühstück dort sehr gerne. Und mit T. habe ich im Altstadtcafé gefrühstückt. Hüftengold in Stuttgart. Pâtisserie Ludwig in Karlsruhe. Heimathafen in Wiesbaden.
geklickt: viel zu viele Ferienwohnungensuchseiten und ltur Bahn
ausgestellt: Lois Weinberger in der Kunsthalle Mainz, Oskar Schlemmer. Visionen einer neuen Welt in der Staatsgalerie Stuttgart, Badisches Landesmuseum in Karlsruhe
gelesen: Monopol 
gemacht: mit Anton Eier gefärbt, angemalt und mit Stickern beklebt
gekauft: nur Kinderkleidung auf zwei Kindersachenbasaren
gewünscht: die alte Leier: Zeit
geärgert: dass man manchmal den Freunde-Begriff neu definieren muss
gefreut: Über die Sonne und die warmen Tage. Über Festspiele der Wolken.
geliebt: meine Familie.