den Augenblick erkennen, den Moment erleben

31. Mai 2010

Mädchen-Flohmarkt² - Review


Der zweite Aschaffenburger Mädchenflohmarkt gestaltete sich wieder einmal als perfekte Möglichkeit, seine sieben Sachen loszuwerden. Bei gutem Wetter wurde in der Garage geshopt und in Julis Garten geschmaust. Eine nette kleine Angelegenheit, bei der ich mit Freundinnen plaudern und nebenbei ein paar Euros ergattern konnte. Das eingenommene Geld wird natürlich gut investestiert...

28. Mai 2010

geschickt eingefädelt


Wer kennt das nicht? Reißt ein Knopf an der Jacke ab, legt man die Jacke bei Seite und schnappt sich eine andere. Ein kleiner Riss muss genäht werden, aber das Kleidungsstück liegt sicher in einer Kiste. Oder die Perlen einer Kette sind verloren gegangen und man findet einfach keine Zeit zum Einfädeln neuer Perlen. Nein, sicherlich seid ihr ordentlich und liebt es, diese kleinen Fuzzel-Arbeiten zu erledigen. Sollte irgendetwas kaputt gehen, wird das natürlich sofort repariert. In meinem Kleiderschrank stapelten sich die Arbeiten, genauso wie bei meinen Freundinnen. So rafften wir uns diese Woche auf, packten unsere Sachen zusammen und erledigten endlich die liegengebliebenen Aufgaben. Spaß hat es gemacht und um einige Haushalts- und Nähtips bin ich nun auch reicher...

27. Mai 2010

Bauhaus Gartenhaus

1929, 347, Öl und Wasserfarben auf Nesseltuch auf Karton


Das Leben packt und schüttelt mich und raubt erbarmungslos die Stunden.
Zwischen den Fahrten nach Mainz (von meiner Hörbuch-Liebe berichtete ich bereits) und dem Aufsaugen wieder vergessener Formeln, bleibt noch Zeit für Spieleabende, Geburtstagsfeiern, einem "Hausfrauen-Abend", in dem man unliebsame Arbeiten endlich gemeinsam in einer gemütlichen Runde erledigt, das Backen von Zwiebelkuchen und dem Mädchenflohmarkt in ein paar Tagen (und das Ausmisten dafür). Und zwischendurch natürlich planen und to-do Listen abhaken. Ähnlich wie es manchen beim Fensterputzen ergeht, fühle ich mich befreit. Befreit von dem Zwang, alles behalten zu müssen. Ich sortiere aus, werfe Unnötiges weg und behalte Erinnerungen. Endlich wieder eine Zeit der Ordnung. Diese Phase erinnert mich an Paul Klees Gartenhaus.

analog

Atelier

21. Mai 2010

geklickt: Minna


Ich bin ganz entzückt von den verträumten und verspielten Kleidern von Minna. Die Liebe zu „Schätzen und Kostbarkeiten“ inspirierten Minna Hepburn zu ihren Kreationen. Und ihre Vorstellung davon ähnelt auch meinen. Die verträumten und verspielten Kollektionen für Damen (und für Kinder) gefallen mir, ganz gleich ob hell im Frühjahr mit floraler Spitze oder Prints, oder im Winter mit feiner Antikspitze und dunklen Stoffen. Zudem arbeitet sie nur mit organischen, fair-trade Materialien und stellt die Kleidungsstücke in UK her. Wer nicht die Möglichkeit hat, sich im Londoner Shop in die traumhaften Kleider einzufühlen, kann im Online Shop bestellen oder auf die baldigen Boutique-Eröffnungen zur nächsten Saison warten.

Kollektion Frühjahr

Kollektion Winter

Minna is a London based Label which sells beautiful, fair trade dresses. You can buy it at the Onlineshop or in the Shop in London.

20. Mai 2010

round glasses


weil´s einfach so schön ist - die aktuelle Kampagne von alternative

ohne weitere Worte

19. Mai 2010

geklickt: adddress

Bilder via adddress

Nachdem ich letzte Woche zum wiederholten Mal auf eine Anzeige von adddress gestoßen bin, möchte ich meiner Kleiderliebe nicht im Wege stehen und euch adddress und die aktuelle Kollektion kurz vorstellen (auch wenn es den meisten wohl bekannt ist).

Andreea Vrajitoru gründete 2003 das Label, nachdem sie an der FHTW Berlin studierte und bei Anna Sui in New York Erfahrungen sammelte. Bereits wenige Monate später, wurden die ersten Stücke im eigenen Laden in Berlin verkauft.

Inspiriert von den 20er und 60er Jahren entwirft sie schlichte, lässig-elegante Kleider, die durch ihre Raffiness und Detailverliebtheit gekennzeichnet sind. Sie spielt mit Formen und Drapierungen. Bevorzugt verwendet sie einfarbige Stoffe aus Seide, Baumwolle oder Wollstoffe, die mit den minimalistischen Schnitten schlichte Silhouetten schaffen.

Meine Lieblingslooks habe ich hier aufgeführt. Zu kaufen gibt es die Kleider u. a. im Berliner Laden in der Weinmeisterstraße oder auf Styleserver.de.


After her studies at FHTW in Berlin, Andreea Vrajitoru founded her label adddress in 2003.  These looks are my favourite ones. You can buy it at the Sho in Weinmeisterstraße, Berlin or at Styleserver.de.

18. Mai 2010

unterwegs in Düsseldorf


Am Samstagabend veranstalteten Filippa K und Qvest eine Fashion Show in Düsseldorf. Meine Freundin und ich machten uns an diesem Tag auf den "so weiten Weg", um uns die aktuelle Kollektion bei Sekt und schwarzer Dose anzuschauen und vorher das leckere Frühstück im Café Bazzar zu genießen, irgendwo vorbeizuschauen (wo, wird bald verraten) und den Tag mit Bummeln zu verbringen.

Besonders angetan bin ich von dieser Hose von Filippa K. An mir habe ich sie noch nicht ausprobiert, aber an dem Model saß sie großartig. We´ll see. Es war ein eindrucksvoller und für mich lehrreicher Tag mit tollen Bekanntschaften (Cori, Judy, Tina, mydearfriendA) und hübschen Fundstücken.


Bild via

On saturday my good friend and me went to Düsseldorf to see the fashion show of Filippa K, which was organized by Filippa K and Qvest. I love this trousers - especially on the model, who wore it. So, I have to wait and see, if it suits to me as well as to the skinny model. It was a great day with a tasty brunch at Café Bazaar, a visit at enywhere (where, I will tell you soon) and with shopping. And of course it was a great pleasure for me to see Cori, Judy and Tina!

17. Mai 2010

landscapes and clouds


Landscape with River and Bay in the Distance
1835 94 x 124 cm, Oil on Canvas, Louvre Paris

Auch wenn die Sonnenbrillen wieder weggepackt werden müssen und die Sommerkleider erstmal weiter im Schrank ihr Dasein fristen, gefällt mir das Wetter sehr gut. Der Himmel ist mit dicken Wolken verdeckt, die sich in den schönsten Grautönen in den unterschiedlichsten Abstufungen zeigen. Und immer wieder blitzt der blaue Hintergrund auf. Der Himmel erinnert mich an die Gemälde von William Turner (1775-1851), dem "Lichtmaler". Der englische Romantiker schuf mit den bezaubernden Landschaften Meisterwerke.

Though the weather isn´t shiny and sunny, I like it. The sky with the thick clouds and the most beautiful colours remind me on the british Artist William Turner (1175-1851). He became known as the "painter of light" and his Romantic landscapes are my favourite paintings.

diskutiert: Zeitbrüche - Diagnosen zur Gegenwart

Kai Dröge (Institut für Sozialforschung, Frankfurt), Angela Keppler (Institut für Sozialforschung Frankfurt und Universität Mannheim), Stefan Münker (Universität Basel), Jan-Hinrik Schmidt (Hans-Bredow-Institut Hamburg) und Peter Kemper von HR2 Kultur diskutierten am Montag, den 10.05.2010 im Rahmen der Reihe "Zeitbrüche - Diagnosen zur Gegenwart" im Literaturhaus Frankfurt über die aktuellsten Arbeits- und Forschungsergebnisse im Gebiet der sozialen Netzwerke. In dieser Stunde wurde über den virtuellen Raum, die Rolle des Nutzers und die Privatsphäre gesprochen. 

Wie funktionieren die Übergänge von Real Life zu Virtual Life in einer Zeit, in der diese beiden Welten so offensichtlich aufeinander treffen? Das Iphone gehört zu den Alltagsgegenständen der jungen Generation, man ist immer und überall erreichbar. Die Grenzen vermischen und verschieben sich und die Überschneidungsbereiche werden immer größer. 

Die Frage der Selbstpräsentation wird wichtiger. Im Real Life ist der Körper das zentrale Vermittlungssystem. Hängende Schultern deuten Niedergeschlagenheit oder Resignation an, Unsicherheit erkennt man daran, dass der Gesprächspartner dem Gegenüber nicht in die Augen sehen kann. Auf den Social Networks ist es aber nun möglich, dass die Nutzer entkörperlicht kommunizieren können. Es steht in ihrer Verantwortlichkeit, Informationen anzugeben, die sie veröffentlichen und zugänglich machen. Mit dem Profilbild steuern sie bewusst ihr Selbstbildnis und können die unbewusste Darstellung bereinigen. Dennoch ist die Darstellung nicht ganz so individuell, wie oft gewünscht. Die technischen Gegebenheiten sowie die Anforderungen des Netzwerkes schränken die Individualität ein. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Entwicklung der Fotos. Die Frage, wie man sich fotografieren lässt, spielt eine wichtige Rolle. Folglich inszenieren viele Nutzer ihren Körper - sie posen. Das Posing wird zum Ausdrucksmedium und somit zum Teil der Alltagskommunikation. Denn diese Fotos werden online gestellt, von anderen gesehen und bewertet. Diese Situation ist von den Blogs nur allzu bekannt. Die virtuelle Welt biete viele Möglichkeiten und neue Formen der Reaktionen auf online gestellte Aktionen. Doch ist es fraglich, ob die Qualität der Rückmeldungen wirklich durch Besucherzahlen auszumachen ist. Beobachtet wird aber, dass je mehr Einblicke in das Privatleben geboten werden, desto mehr Beachtung dem Nutzer geschenkt wird. Dies ist jedoch zum Teil des Alltags geworden. Junge Leute, laut Frau Keppler von 14-24 Jahren, müssen bzw. mussten lernen, damit bewusst umzugehen. Nicht nur im Schulhof wird geklärt, welche Position man in der Gesellschaft einnimmt, sondern auch im Netz.

Es muss den Nutzern bewusst sein, dass sie Äußerungen in Form von Kommentaren oder Fotos in die Welt setzen und diese somit öffentlich sind. Potenzielle Arbeitgeber haben ebenso die Möglichkeit an gewisse Information zu gelangen wie Hacker oder im Normalfall Freunde und deren Freunde. Auch wenn die Websites die Möglichkeit bieten, diverse Privatsphäre-Einstellungen zu sichern, sind die Informationen durchsehbar und verkettbar. Die Frage ist nun, in wie weit die eigene Kontrolle und Selbstdisziplin geht. Denn das Veröffentlichen in eigener Regie ist nur bedingt möglich. In diesem Zusammenhang ist natürlich die Auflockerung der Privatsphäre-Einstellungen durch den Facebook-Gründers Mark Zuckerberg nicht unerheblich.

Zu diesem spannenden und höchst aktuellen Thema kann stundenlang diskutiert werden. Wie auch die Redner in vielen Fällen unterschiedlicher Meinung waren, werden es auch die Nutzer sein. Letzten Endes trägt jeder für sich selbst Verantwortung. Auf jeden Fall freue ich mich jetzt schon auf die nächste Diskussion im Rahmen der Zeitbrüche-Reihe im Literaturhaus Frankfurt.

16. Mai 2010

Waldfreund Vogel

Eine Kette von mimameise ist der neuste Zugang in meiner Schmucktruhe. Nicht nur der zierliche Vogen und die feine Maserung des kleinen Blattes, sondern auch die wundervolle Verpackung haben es mir angetan.

12. Mai 2010

gehört: Kolyma

In den letzten Wochen bin ich sehr viel mit dem Auto unterwegs. Auf den Straßen und Autobahnen rund um Frankurt, Mainz und Mannheim kenne ich mich gut aus und verbringe dort unzählige Stunden. Anlass für die Fahrten sind diverse private Termine, die allesamt so spannend sind, dass ich gerne dafür hin- und herfahre; wobei ich ja grundsätzlich Autofahren mag. Wenn währenddessen nicht gerade das Radio mit Deutschlandradio Kultur oder Bayern 2 läuft oder die Zeit zum Nachdenken und Planen genutzt wird, höre ich Hörbücher.  Im Normalfall sind das actiongeladene und spannende Geschichten, die ich dann auch auf den kürzesten Strecken (wie zum Bäcker und zurück) höre und die mich im Auto sitzen bleiben lassen, obwohl ich bereits 10 Minuten vor dem Haus stehe (die Batterie muss Einiges aushalten). Aber auch literarisch wertvollere Werke dringen an meine Ohren.

Kolyma von Tom Rob Smith war das letzte Hörbuch. Die Fortsetzung des ergreifenden Buches "Kind 44" erzählt davon, wie im Leben vom ehemaligen KGB-Agenten Leo alle Sicherheiten genommen werden und er keine Hilfe von dem korrupten Russland der 50er Jahre erhält. Seine Vergangenheit rächt sich: seine Tochter wird entführt und soll als Gegenpfand dienen. Leo brachte vor Jahrzehnten den Mann der Entführerin ins Arbeitslager und nun soll er ihn wieder rausholen. Da Leo politisch keine Macht mehr hat, weil das von ihm geleitete Morddezernat aufgelöst wurde, bleibt ihm nichts anderes übrig, als selbst in das schlimmste Gefangenenlager Kolyma als Häftling zu gehen. Natürlich ist Leo raffiniert und die Geschichte nimmt eine interessante Wendung. Aber das muss man sich natürlich selbst anhören.

On my journeys through the cities Frankfurt, Mainz and Mannheim I always hear audio books (or of course radio or I think about my plans and so on). So Kolyma is one of the latest I´ve heard and I want to intodruce it to you. The story is about a former KGB agent in Russia in the 50s. Leo´s daughter was kidnapped and he had to retrieve the husband of the kidnapper, who went to the detention camp Kolyma because of Leo. So Leo went to Kolyma as a prisoner. But he was smart, so that the story changed. But you have to discover it!

turquoise


Pantone Color Institute® selects 15-5519 Turquoise as the official color of 2010

11. Mai 2010

one evening



Im allerliebsten Café Flo wurde bei Métis Thé vom Pariser Haus Mariage Frères und den besten Keksen der Stadt die hinter dem Wasserturm verschwindende Sonne bewundert, über das schlechte Farbspiel des Brunnens gelacht und über das Leben gesprochen. Die Flammkuchen und die mediterrane Pfanne speisten wir ein paar Straßen weiter im Binokel, in dem wir nur Halt machten, um anschließend wieder im Café Flo einen Espresso zu trinken. Die wertvollen Momente wurden nicht auf Fotos festgehalten, so dass ich hier nur den leckeren Tee anpreise. Ach ja, wir waren in Mannheim.

We drank Métis Thé of Mariage Fréres and the best cookies of the town at the lovely Café Flo, then we went to the restaurant Binokel and ate some tarte flambée. After that our ways went another time to Café Flo, where we drank our espressos. An evening in Mannheim.

8. Mai 2010

notiert

08.05.2010
Lesung einer bis dato unveröffentlichten Kurzgeschichte "Der Geschichtenerzähler" von Josef Haslinger ("Opernball", "Vaterspiel", "Phi Phi Island") von dem Schriftsteller höchstpersönlicher, der zur Zeit Professor für literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig ist
Kunsthalle Mainz, 20 Uhr, Eintritt 5 Euro

10.05.2010
ZeitBrüche - Diagnosen zur Gegenwart / "Netzidentität?"
Es diskutieren Kai Dröge (Institut für Sozialforschung, FFM), Angela Keppler (Institut für Sozialforschung, FFM, Universität MA), Stefan Münker (Universität Basel) und Jan-Hinrik Schmidt (Hans-Bredow-Institut für Medienforschung, HH). Moderiert wird der Abend von Peter Kemper von hr2-Kultur.
Literaturhaus Frankfurt, 20 Uhr, Eintritt frei

7. Mai 2010

Leidenschaften


La Dame de Pique und Mazeppa. Zwei Opern von Tschaikowski mit jeweils 3 Akten nach Erzählungen von Alexander Puschkin. Stundenlange Aufmerksamkeit. Großartiges Orchstester, tolles Ensemble. Durch die Hintertür eingeschlichen, frei die Plätze ausgesucht, besonders leise und aufmerksam die Pre-Générale der Grande Dame bewundert. Bei der Générale mit weiteren Freunden und Familienangehörigen der Besetzung die Leidenschaft zwischen Mazeppa und Maria knistern gespürt und das Bühnenbild geliebt. Endlich wieder Französisch gelesen und gesprochen.



Kulturtip: l´Opéra de Lyon im Mai mit den drei Opern von Tschaikowski: Eugène Onéguine, La Dame de Pique und Mazeppa.

When we was in Lyon, we went two times to the opera: La Dame de Pique and Mazeppa of Tschaikowski. I loved it. The orchestra and the choir were such gorgeous and adorable.

6. Mai 2010

Mädchen-Flohmarkt²


Hey Mädels, alles muss raus!
Nachdem wir schon im Januar erfolgreich auf dem Aschaffenburger Mädchenflohmarkt Kleidungsstücke und Accessoires kauften, tauschten und verkauften, geht der Mädchenflohmarkt in die zweite Runde.
Am 29. Mai kann sich jede Kauf- und Verkauffreudige ab 11 Uhr in der Edith-Stein-Straße 22 in Nilkheim einfinden, um ihre Schätze loszuwerden. Bei guten Wetter findet die Verkaufsparade rund um die Garage statt. Verkäuferinnen bitte bis zum 23. Mai bei Julie, mir oder in der Facebook-Gruppe melden.

Der Tag hat 28 Stunden


Nach Monaten des Ausschauhaltens nach DEM Energy-Drink, habe ich es gefunden. Das elegante, matte schwarze Blech, im Kühlschrank der Tankstelle neben Redbull und Cola eingereiht. "Die schwarze Dose 28" trank ich das erste Mal während der Fashion Week in Berlin. Und seitdem suchte ich danach. Der einzige Energy-Drink, der mir schmeckt ist frei von Taurin und erhält den Geschmack von Acais. Und wie ich seit heute weiß, es er auch online bestellbar.

5. Mai 2010

ever"blacks"


Obwohl ich kein öffentlich bekennender Fan der Maxi-Längen bin (es gibt einfach zu viele hässliche Kleidungsstücke, die sich Maxi nennen), haben es ein Rock von Three little Worlds mit tollem Blumenprint und dieses Kleid von Hallhuber in meinen Kleiderschrank geschafft. Überzeugt hat mich bei diesem Kleid, dass es so schlicht ist, so dass es auf Hochzeiten wie auf einer Grillparty getragen werden kann. Außerdem hat es für meine 1,72m wirklich Boden- und keine Knöchelläche und ist somit wirklich Maxi. Besonders gut gefallen mir auch die Raffungen unterhalb der Brust. Da es am Tag der Hochzeit etwas frisch war, trug ich ein Cardigan von Zara drüber. Meine Pumps tauschte ich nach ein paar Stunden mit den einzigsten Ballerinas meines Lebens aus (ich widme euch an anderer Stelle ein paar Zeilen). Und ja, ich stehe auf schwarze Kleider und auf Ton in Ton gehaltene Outfits.

mit meiner Mutter ist gut Kirschen essen


Meine Mutter ist die Größte! Ohne große Worte stand gestern eine Papiertüte vor meiner Haustür. Zuerst sah ich nur die Blumen, doch dann entdeckte ich dieses Kissen. Prompt, nachdem ich meiner Mutter von meinem Malheur mit meinem Zeh (habe mich gestoßen, nun ist er gebrochen oder verstaucht und ich humpele durch die Gegend) erzählt habe, bringt sie mir dieses selbstgenähte Kirschkernkissen vorbei. Thanks mum!

4. Mai 2010

gelesen: Die Libelle 2

Zwei Verse des folgenden Gedichts stehen auf den Anfangsseiten in John le Carrés "Die Libelle". Erst durch das gesamte Gedicht, bekommen die Zeilen im Bezug auf das Buch eine besondere Bedeutung. 


Die Libelle

Es tanzt die schöne Libelle
Wohl auf des Baches Welle;
Sie tanzt daher, sie tanzt dahin,
Die schimmernde, flimmernde Gauklerin.

Gar mancher junge Käfertor
Bewundert ihr Kleid von blauem Flor,
Bewundert des Leibchens Emaille
Und auch die schlanke Taille.

Gar mancher junge Käfertor
Sein bißchen Käferverstand verlor;
Die Buhlen sumsen von Lieb und Treu,
Versprechen Holland und Brabant dabei.

Die schöne Libelle lacht und spricht:
»Holland und Brabant brauch ich nicht,
Doch sputet Euch, Ihr Freier,
Und holt mir ein Fünkchen Feuer.

Die Köchin kam in Wochen,
Muß selbst mein Süpplein kochen;
Die Kohlen des Herdes erloschen sind -
Holt mir ein Fünkchen Feuer geschwind.«

Kaum hat die Falsche gesprochen das Wort,
Die Käfer flatterten eilig fort.
Sie suchen Feuer, und lassen bald
Weit hinter sich den Heimatwald.

Sie sehen Kerzenlicht, ich glaube
In einer erleuchteten Gartenlaube;
Und die Verliebten, mit blindem Mut
Stürzen sie sich in die Kerzenglut.

Knisternd verzehrten die Flammen der Kerzen
Die Käfer und ihre liebenden Herzen;
Die einen büßten das Leben ein,
Die andern nur die Flügelein.

O wehe dem Käfer, welchem verbrannt
Die Flügel sind! Im fremden Land
Muß er wie ein Wurm am Boden kriechen,
Mit feuchten Insekten, die häßlich riechen.

Die schlechte Gesellschaft, hört man ihn klagen,
Ist im Exil die schlimmste der Plagen.
Wir müssen verkehren mit einer Schar
Von Ungeziefer, von Wanzen sogar,

Die uns behandeln als Kameraden,
Weil wir im selben Schmutze waten -
Drob klagte schon der Schüler Virgils,
Der Dichter der Hölle und des Exils.

Ich denke mit Gram an die bessere Zeit,
Wo ich mit beflügelter Herrlichkeit
Im Heimatäther gegaukelt,
Auf Sonnenblumen geschaukelt,

Aus Rosenkelchen Nahrung sog
Und vornehm war, und Umgang pflog
Mit Schmetterlingen von adligem Sinn,
Und mit der Zikade, der Künstlerin -

Jetzt sind meine armen Flügel verbrannt;
Ich kann nicht zurück ins Vaterland,
Ich bin ein Wurm, und ich verrecke
Und ich verfaule im fremden Drecke.

O, daß ich nie gesehen hätt
Die Wasserfliege, die blaue Kokett
Mit ihrer feinen Taille -
Die schöne, falsche Kanaille!

3. Mai 2010

gelesen: Die Libelle

Mit dem Gedicht "Die Libelle" von Heinrich Heine beginnt das gleichnamige Buch von John le Carré. Dass ich ihn großartig finde, habe ich hier schon einmal geschrieben. Und auch dieses Werk ist so packend und lehrreich, dass ich es nur weiterempfehlen kann.

Das Buch beschäftigt sich mit dem Konflikt der Araber und Israelis. Le Carré beschreibt beide Seiten so subtil, dass man trotz vorherrschender Meinung diese noch einmal reflektiert und neu formuliert.

Die zentrale Figur ist eine exzentrische Schauspielerin, die vom israelischen Geheimdienst für eine Mission berufen wird. An ihrem Tiefpunkt angelangt, schafft sie es, mit einem israelischen Agenten eine Fiktion zu spielen, die kaum von der Realität unterscheidbar ist. Die Grenzen verschwimmen und sie findet sich in dem Karussell der Gefühle, Gefahren und der Wirklichkeiten wieder.

"Sie hatte sich ganz dem Theater der Wirklichkeit verschrieben, solange es dauerte und trotz der immer größeren Risiken."

"Wenn du deinen Auftrag erfüllen willst, genügt es nicht, dass du dich nur daran erinnerst; du musst es glauben, muss es fühlen und davon träumen. Wir bauen eine neue Wirklichkeit auf, eine bessere."

Das Buch ist sehr kostbar und unsagbar nachhallend. Ich kann es nur empfehlen.

Mädchenflohmarkt


Acht Bloggermädchen aus dem Stuttgarter Raum haben sich zusammen getan und den 1. Stuttgarter Mädchenflohmarkt organisiert. Am 22.05.2010 werden von 14 bis 19 Uhr in der Alten Mercedes Benz Niederlassung alte und neue Lieblingsstücke ver- und gekauft, Prosecco getrunken und Cupcakes gekostet. Anschließend werden die Errungenschaften im Kellerklub gefeiert. Die Bloggerinnen ziehen ein großartiges Event auf. Alle weiteren Infos über den Mädchenflohmarkt findet ihr auf der Website oder in der facebook-Gruppe.

Wochenrückblick


Eine großartige Woche liegt hinter mir und auch die aktuelle Woche wird wieder bombastisch.

gefreut: auf die nächsten Monate, über die Zusendung der oben gezeigten Fotos (danke, ihr Lieben), über einen gemeinsamen Termin mit einer Freundin (Düsseldorf), ein Geheimnis, das preisgegeben wurde, meine Freunde, die mitlesen
geärgert: Zeh verstaucht

geplant: Termin in Düsseldorf, Termine in Mainz, evtl. Mädchenflohmarkt in Stuttgart
gegessen: einen saftigen Geburtstags-Nusskuchen
gefeiert: Hochzeit von Freunden, Konzert von "mal angenommen"
gebastelt: Karten, Verpackungen, Stempel hergestellt, Blumen-Outfit
gesungen und gespielt: zig Lieder auf der Hochzeit
getragen: Maxikleid, die wunderbaren schmal geschnittenen Ballerinas
gekauft: diese Kette von MiMaMeise
gemacht: Locken mit Taschentüchern