den Augenblick erkennen, den Moment erleben

15. September 2017

geklickt. Im August 2017.


Auch im August gab es viele spannende Artikel und Interviews, die ich mit euch teilen möchte. Ich lasse dann mal die anderen sprechen, so lange ich es nicht kann.

P A R I S

Für uns geht es bald für ein Wochenende nach Paris. Ich springe zur Zeit also verstärkter als sonst auf jegliche Artikel an, die auch nur ansatzweise etwas mit Paris zu tun haben. Dafür werde ich euch auch bald eine lange Liste mit Artikeln zusammenstellen, damit ihr meine Favoriten gleich auf einen Schlag durchforsten könnt. Im August habe ich in der Rubrik Von morgens bis Mitternacht bei den Jane Waynes die Ausgabe zur französischen Hauptstadt gefunden. Von morgens bis Mitternacht: 24h durch Paris mit Jessica Joyce Sidon. Sie selbst ist Französin, Mutter, lebt in Berlin und erzählt, wie sie einen Tag in der Metropole verbringen würde. Ich habe mir gleich zwei neue Adressen notiert.

Die meisten der Newsletter, die im Laufe der Zeit bei mir eintrudelten, habe ich wieder abbestellt. Irgendwann interessierte es mich einfach nicht mehr und es nervte mich, immer auf Löschen zu klicken. Der Newsletter von French Words musste aber bleiben. Es gibt kurze Geschichten rund um Paris, ein besonderer Ort wird vorgestellt, es wird auf Restaurants oder Events verwiesen und das auf Französisch und Englisch. Nicht zu viel, aber gerade so, dass es einen teast. 

Es gibt ja unzählige Städteführer über Paris und viele Adressen wiederholen sich. (Sind aber deshalb nicht unbedingt besonders gut oder schlecht.) Auf dem Markt gibt es nun einen neuen Guide, der dazu einlädt, 100 unbekannte Adressen zu entdecken. Don't be a tourist in Paris ist die Aufforderung. Mich spricht es rein optisch sehr an, wobei mich 100 Adressen wohl erschlagen würden. Auf der Webseite des Verlags gibt es außerdem ein nettes Video mit vielen Parisbildern, um das Buch vorzustellen. 

FOTO / MODE / GESELLSCHAFT

Ich kenne kaum einen anderen Fotografen als denjenigen, der hinter U.S.N.B.P. steckt (seinen Namen konnte ich nicht herausfinden), der so besondere Bilder aus dem Alltag zeigt. Unter looking for rain finden sich die Fotos aus einem Sommerurlaub wieder und diese Bilder erwecken die stärksten Urlaubsgefühle überhaupt in mir. Es mag an der Masse der Bilder liegen, an der Mischung zwischen gestellten und spontanen Fotografien, aber mich bewegen sie sehr.

Weiß findet sich fast gar nicht in meinem Kleiderschrank. Mit zwei Kindern finde ich nur selten Gelegenheit, meine wunderschöne weiße Seidenbluse zu tragen. Aber wenn ich ehrlich bin, liegt es nicht (nur) an den Kindern, sondern daran, dass ich mich schon Zeit meines Lebens nicht in weiß wohlfühle. Ich habe bis dato auch kein klassisches weißes T-Shirt, das ja in jedem Schrank hängen muss (ha!). Aber gerade so ein T-Shirt ist vielleicht unkomplizierter als eine feine Bluse und es gibt mehr Möglichkeiten, es zu tragen. Hannah hat einige, sehr schöne weiße Shirts zusammengestellt, viele auch nachhaltig produziert. Das ist mir ein Ansporn, nochmal über dieses weiß et moi nachzudenken.

Dieser Style Modern femme gefällt mir. Es liegt garantiert an der schönen Frau, die Einfachheit und Umsetzbarkeit. Jetzt suche ich so einen tollen Blazer, aber bitte nicht zweireihig.

Kathrin schreibt in ihrem Text My problem of finding a niche etwas, das ich sehr gut nachvollziehen kann. Wenn ein Blog potenziell Erfolg haben soll, dann macht es Sinn, eine Nische zu finden und nur über das eine Thema zu schreiben. Und wenn man bloggt, hinterfragt man immer das, was man veröffentlicht und auch, warum man dies macht. Kathrin kommt zu dem Schluss, dass sie so weitermacht wie bisher, in einer Mischung aus Persönlichem und Dingen, die sich beschäftigen. Ich finde es super, genau deshalb mag ich ihr Blog auch so.

Ach Instagram. Ich mag es immer noch, kann aber auch tagelang nicht reingehen. In meinem Bekanntenkreis gibt es immer mehr Frauen, die sich dagegen aussprechen, was ich nicht immer ganz nachvollziehen kann. Es gibt bei diesem Thema viele Gesprächs- und Diskussionsansätze, die ich heute hier gar nicht alle anschneiden möchte. Vielleicht kann aber der Artikel Alles für das perfekte Foto -warum das einfach nur noch absurd ist eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema anstoßen.

KUNST

Im August habe ich mir die Peace-Ausstellung in der Schirn in Frankfurt angesehen. Eine guten Artikel über die dort gezeigte Arbeit "Whose Water is it?" von Ulay findet ihr in der Monopol. 

Ebenfalls im Monopol Online Magazin findet sich ein Interview mit Susanne Gaensheimer, der ehemaligen Direktorin des Frankfurter MMK, die im September zur Kunstsammlung NRW in Düsseldorf wechselte. Sie spricht über die Documenta, über die Erweiterung des herkömmlichen "globalen Kunstbegriffs" und über die Nutzung der sozialen Medien durch Kultureinrichtungen. Für mich steckt sehr viel in ihren Antworten, was noch lange in mir nachhallt und arbeitet.

"Wir wollen im Museum nicht immer die gleiche Erfahrung machen. Wir wollen andere Formen der Kunsterfahrung. Vor allem jüngere Leute finden es spannend, wenn sie partizipativ an einer Ausstellung teilnehmen können und nicht nur vor einem Bild stehen und es ansehen. Wir müssen das Sehen ausweisen in eine mehrdimensionale Erfahrung von Kunst."

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